
...Nienburger Tageszeitung von 1871
Hier werden aktuelle Artikel der letzten drei Monate veröffentlicht...
Die Harke, 08.09.10
Kählke führt HSG zum Auftaktsieg
Die Nienburger A-Jugendhandballer setzten sich zum Oberliga-Auftakt nach spannendem Verlauf durch. Zunächst hatte sich die Heimsieben durch viel Tempo und einen glänzend aufgelegten Steve Kählke, der als Ideengeber glänzte, ein Polster von vier Toren erarbeitet. Zu verauen galt es den...
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Die Harke, 06.09.10
HSG-Torhüter Rudolf in Bestform
Zum Auftakt in die Oberliga-Saison erkämpften sich die Handballer der HSG Nienburg einen 30:24 (13:12)-Sieg beim MTV Post Eintracht Celle. Dem Neuling gehörten die ersten Minuten, sie erarbeiteten sich eine 7:2-Führung. Bis dahin hatten die Celler erhebliche Probleme mit ihrer offensiv aufgestellten Abwehr. Nach einer taktischen Umstellung... weiterlesen
Die Harke, 03.09.10
Premiere in der vierthöchsten Spielklasse
Wenn am Sonntag um 17 Uhr in Celle der Startschuss zur neuen Saison
fällt, ist es für die Nienburger Handballer etwas ganz Besonderes: der
erste Oberliga-Auftritt der HSG in der vierthöchsten deutschen
Spielklasse.
Entsprechend aufwendig fiel die Vorbereitung aus. Es galt, die
Neuzugänge zu integrieren. Die Testspiele begannen mäßig, aber das
Teamplay wurde besser. "Unsere Vorbereitung endet nicht am Sonntag, wir
müssen jede Woche dazulernen. Wir werden von Spiel zu Spiel stärker und
uns der neuen Spielklasse annähern",... weiterlesen
Die Harke, 03.09.10
HSG-Damen bei Turnier in Kiel
Die Handballerinnen der HSG Nienburg haben den zweiten Teil der
Vorbereitung zur neuen Landesliga-Saison abgeschlossen. Intensive drei
Wochen mit sechs Testspielen und einem Wochenend-Trainingslager in der
BBS-Halle liegen hinter den Damen. Hocherfreut über die Beteiligung und
die Entwicklung der Mannschaft waren die Trainer Michael... weiterlesen
Die Harke, 24.08.10
A-Mädchen schnuppern am Turniersieg
Viele zufriedene Gesichter gab es beim Handball-Jugendturnier „Dat Wählige Rott“ zu beobachten, das die HSG Nienburg zum fünften Mal veranstaltet hat. Die Trainer der 34 teilnehmenden Teams freuten sich über ein zufrieden stellendes sportliches Niveau und die Gelegenheit, sich kurz vor dem Saisonstart einzuspielen. Viele Mannschaften... weiterlesen
Die Harke, 20.08.10
Ein Turnier im XXL-Format
Zum fünften Mal treffen sich an diesem Wochenende junge Handballer im Alter von 14 bis 18 Jahren, um in 105 Spielen ihren Sieger um "Dat Wählige Rott" zu ermitteln, dem größten Jugendhandballturnier Niedersachsens. Die Organisatoren der HSG Nienburg, des Fördervereins "Freunde der HSG Nienburg" und der Holtorfer SV freuten... weiterlesen
Die Harke, 06.08.10
Harte Arbeit - im Team und in der Halle
Seit eineinhalb Wochen herrscht wieder Trainingsbetrieb in der Meerbachhalle. Die Oberliga-Handballer der HSG Nienburg gehen in die letzten sechs Wochen der Saisonvorbereitung vor dem Start der Oberliga-Serie in Celle. Für das Trainer-Team um Frank Käber und Klaus Nülle steht noch viel Arbeit an, die Mannschaft auf Kurs zu bringen... weiterlesen
Die Harke, 30.07.10
Profis, die nicht beißen
Etwas verloren stand Fabian Köpper (9 Jahre) mit den Geschwistern Nele (8) und Silas Häsemeyer (6) im dunklen Kabinentrakt der Sporthalle. Die drei Kinder aus Steyerberg hatten bereits die Unterschrift von Nationalspieler Holger Glandorf auf ihren Zetteln - schwer leserlich, aber ein Original. Jetzt warteten sie auf weitere Handballer... weiterlesen
Die Harke, 28.07.10
Reichlich Nationalspieler in Steyerberg
Zum mittlerweile 19. Mal erlebt die Steyerberger Sporthalle heute ein Handball Schmankerl. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass Dauergast GWD Minden jüngst in die 2. Bundesliga abstieg. Als Kontrahent wartet der deutsche Meister von 1997 und 2003, der TBV Lemgo. Die Zuschauer können sich ab 20 Uhr auf ein spannendes Nachbarschaftsduell... weiterlesen
Die Harke, 25.07.10
Nur noch vier Tage bis zum Handball-Hit
Am nächsten Mittwoch ist es so weit: In der Steyerberger Sporthalle messen sich die Handball-Profis von GWD Minden um 20 Uhr mit dem TBV Lemgo. Während die Mindener in der neuen Saison den direkten direkten Wiederaufstieg in die 1.Bundesliga anstreben, dürfte sich der Testspielgegner dort unter den oberen fünf Mannschaften behaupten. Die Lemgoer... weiterlesen
Die Harke, 19.06.10
"Eine enorme Steigerung"
Sie ist schnell, torgefährlich und im Rückraum variabel einsetzbar. Handballerin Nancy Brünger schaffte in dieser Saison mit der HSG Nienburg den größten Erfolg der noch jungen Vereinsgeschichte: den Aufstieg in die Landesliga. Mit ihren 147 Toren war die erst 19-jährige HSG-Spielerin die beste Kreis-Nienburger Schützin der Liga... weiterlesen
Die Harke, 05.06.10
Drittliga-Mann für die HSG
Reichlich glückliche Zufälle spielten bei diesem Wechsel eine Rolle. Mit dem Ergebnis, dass die HSG Nienburg jetzt einen Neuzugang vermeldet, von dem man einiges erwarten darf. Tim-Christopher Jost heißt der fünfte Neuzugang, er kommt vom Regionalligisten OHV Aurich; zuvor hatten bereits Christian Tonn vom SV Aue... weiterlesen
Die Harke, 30.04.10
Aufstieg in die Landesliga perfekt!
Der dritte Platz in der Abschlusstabelle der WSL-Oberliga führte die Handballerinnen der HSG Nienburg doch noch in die Landesliga: Nach dem Sieg im ersten Relegationsspiel gegen Barsinghausen (28:22) machte das Team am Dienstagabend durch das 30:22 daheim gegen den Mellendorfer TV vorzeitig alles klar. Das dritte und letzte Match am... weiterlesen
Die Harke, 26.04.10
Durchmarsch als Meister!
Die HSG Nienburg hat ihren Verbandsliga-Durchmarsch mit dem Titel gekrönt: Mit einem 38:34 (17:16)-Erfolg bei der HSG Heidmark gelang den Handballern um Christian Koop das Kunststück, zum zweiten Mal in Folge als Meister aufzusteigen. Der künftige Oberligist, der in Heim- und Auswärtsspielen stets von vielen Fans unterstützt wird,... weiterlesen
Die Harke, 21.04.10
"Wir werden noch schneller sein"
Auf einmal ging alles ganz schnell. Die HSG Nienburg hatte sich im Geiste darauf eingestellt, dass die Aufstiegsfrage erst am kommenden Wochenende nach dem letzten Spiel in Heidmark beantwortet würde. Doch weil Verfolger Soltau patzte, packten die Nienburger die Chance beim Schopfe und machten den Oberliga-Aufstieg bereits... weiterlesen
Die Harke, 19.04.10
Versprechen eigelöst
Was die Handballer der HSG Nienburg an diesem Wochenende durchmachten, ging vermutlich in die Grenzbereiche der menschlichen Psyche. Die Trauerarbeit nach dem Unfalltod von Patrick Kaatze auf der einen Seite, die Fokussierung auf den sportlihen Erfolg auf der anderen: Der HSG gelang es in den beiden wichtigen Spielen des Wochenendes, die... weiterlesen
Die Harke, 16.04.10
"So normal wie möglich"
Die HSG Nienburg erfährt dieser Tage eine Situation, die mit "schwierig" nur unzureichend definiert wäre, eine Situation, die die Rückkehr in eine Normalität nur schwer erlaubt. Der Tod von Patrick Kaatze lähmt den gesamten Verein, die Betroffenheit ist zwölf Tage nach dem Unglück allgegenwärtig. Ein Meer... weiterlesen
Die Harke, 09.04.10
"Schenkt ihm den Aufstieg"
Wenn ein junger Mensch aus dem Leben gerissen wird, fehlen meist die Worte, dann bleibt nicht viel mehr als Unverständnis, als Ratlosigkeit, als Kopfschütteln. Am Dienstagmorgen starb Patrick Kaatze an den Folgen eines schweren Motorradunfalls, und niemand ist imstande, den Sinn zu erkennen, das Ereignis begreiflich zu machen. Zumindest den Versuch... weiterlesen
Die Harke, 05.05.09
Spieltrieb und Teamgeist
Nach dem Aufstieg der HSG Nienburg in die Verbandsliga: von Erfolgsfaktoren, Stärkungen vor dem Spiel und künftigen Zielen
Wie viel HSG-Trainer Frank Käber der Aufstieg der Nienburger Handballer in die Verbandsliga bedeutete und wie sehr ihm die Mannschaft ans Herz gewachsen ist, zeigte sich am Sonnabend kurz nach dem Spiel. Nach dem 38:26-Erfolg in Sehnde liefen seine Kinder aufs Spielfeld, nahmen den Papa in die Arme - da konnte der Meistertrainer seine Tränen nicht mehr zurückhalten.
"Das hat mich emotional schon sehr berührt", sagte er. "Was hier mit dieser tollen Mannschaft und diesem Umfeld entstanden ist, ist sensationell."
Nicht weniger euphorisch feierten seine Spieler das Vollbrachte: Auf dem Spielfeld, während der Rückfahrt im Bus, im "Maximilian" und später in der Sulinger Disco "Kreml" wurde gefeiert, was das Zeug hält - mit ebenso viel Energie und positiver Emotionalität, wie die HSG Handball spielt und ihre Gegner mitunter sogar überrollt.
Wie die Nienburger bei diesem wichtigen Match auftraten und den bis dato Tabellendritten souverän bezwangen, spricht für eine gereifte Mannschaft. Immerhin war sich Käber vor der Partie selbst nicht ganz sicher, ob seine Jungs mit dem Druck, den vielen mitgereisten Fans und den schon vorbereiteten Aufstiegs-T-Shirts richtig umgehen würden - ob es sie beflügelte oder lähmte. Ein kleines Schnäppschen vor Anpfiff sollte die Verkrampfung lösen und verhindern, dass sich die Spieler zu viele Gedanken über den Fall des Misserfolgs machten. "Es war meine einzige Angst, dass die Nerven halten", berichtet Käber.
Die Art und Weise, wie die HSG die Spielzeit bestritten hat, ist beeindruckend. In 25 Vergleichen unterlagen sie nur zweimal, einmal spielten sie remis. Niederlagen gab es nur gegen den Tabellenzweiten HSG Schaumburg-Nord. Solche Pleiten verbucht Käber als Lernprozess: "Die passieren uns in zwei Jahren nicht mehr." Beeindruckend ist vor allem auch die Torausbeute: 996 Treffer haben sie auf dem Konto - vier Buden von der magischen 1000-Tore-Marke entfernt. Im Durchschnitt sind das fast 40 Torjubeler pro Partie. Die Nienburger leben von ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit, ihrer Stärke als Team. Gegen sie reicht es nicht, einen Starspieler auszuschalten - zu torgefährlich sind auch die anderen. Wie in Sehnde, als über die sonst so starken Außenpositionen wenig kam, sprang Daniel Fromme ein und traf 15-mal ins Schwarze.
"Wir haben in dieser Saison viel Spaß gehabt", erzählt Käber. Auch als die Nienburger zwischenzeitlich mal nicht auf Rang eins standen, brach keine Unruhe aus. "Da sind wir menschlich noch enger zusammengerückt." Der Coach kann und will zwar niemanden als "Spieler der Saison" herausheben, einem HSGler bescheinigt er dennoch eine sensationelle Entwicklung: Manuel Rasch. Als Käber im Sommer anfing, war Rasch Rückraumspieler. "Er hat sich zum besten Rechtsaußen der Liga entwickelt", lobt er. Er sei sein verlängerter Arm auf dem Spielfeld und enorm wichtig für den mannschaftlichen Zusammenhalt. "Er hält die Jungs zusammen."
Auch in der Verbandsliga wird die HSG den Tempohandball spielen, der sie in der in dieser Spielzeit ausgezeichnet hat. Das ist das, was die Mannschaft kann. Es ist der Spieltrieb der jungen Sportler, der sie immer wieder antreibt, weiter Tore zu werfen, auch wenn die Begegnung schon entschieden scheint. "Wir haben nie genug", erklärt Mannschaftskapitän Christian Koop.
In der Verbandsliga muss einem um die Nienburger nicht bange sein. Im Pokalspiel wurde mit dem MTV Obernkirchen schon ein Verbandsligist 45:39 bezwungen. Der Trainer geht deshalb auch optimistisch in die neue Spielzeit: "Wir träumen vom Aufstieg. Wir wünschen uns einen Platz unter den ersten Drei. Wir werden im ersten Drittel abschließen."
Die Harke, 04.05.09
Aufstiegsparty und Sektdusche für den Coach
Handball-Landesliga: 38:26 in Sehnde - HSG Nienburg steigt in die Verbandsliga auf
Schon Minuten vor Spielende war die Party "Die Stimmung war sensationell", berichtet Kapitän Christian Koop. Nach dem Abpfiff feierten Spieler und Fans ausgelassen, die obligatorischen Aufstiegs-T-Shirts wurden übergestreift und Meistertrainer Frank Käber, der die Tränen nicht mehr zurückhalten konnte, bekam eine Sektdusche verpasst. Der Druck fiel von dem jungen Team ab und entlud sich in Euphorie. Anschließend ging es nach Nienburg, wo das Fest erst im "Maximilian" und anschließend im Sulinger "Kreml" weiterging.
Die Akteure konnten stolz auf ihre Leistung sein: Immerhin hatten sie den Tabellendritten, der bis dato erst zwei Heimspiele abgeben hatte, souverän bezwungen. Keine Spur von Nervosität, die die Wurfarme hätte lähmen können: Schnell führte die HSG mit 9:5 und zur Halbzeit sogar mit 20:10. Im entscheidenden Vergleich gelang es den Gästen, "die beste Abwehrleistung der Saison" (Koop) abzurufen. Überragend dabei: Daniel Fromme, der 15 Tore warf.
Die Harke, 02.05.09
Zur Not langt ein schlichtes 1:0
Beim unbequemen TVE Sehnde will die HSG Nienburg Landesliga-Meister werden
Für die Landesliga-Handballer der HSG Nienburg kann das heutige Duell beim Tabellendritten TVE Sehnde zur vorzeitigen Meisterschaft führen. Dazu muss der Tabellenführer allerdings um 18 Uhr beim heimstarken Gastgeber einen Sieg einfahren.
Dabei wird dieses Spiel alles andere als ein Selbstläufer, denn Sehnde gewann außer gegen Langenhagen und Schaumburg jedes Heimspiel.
Außerdem liegt der HSG die Sehnder Spielanlage nicht, wie man bereits lange Zeit im Hinspiel sehen konnte. Am Ende gewannen Stephan Voigt & Co. "nur" mit 33:27 - der knappste Heimsieg. HSG-Trainer Frank Käber hatte unlängst betont: "Es geht in den letzten Partien nicht mehr ums Schönspielen, sondern um das Gewinnen." Auch wenn die 1000-Tore-Marke in den Hinterköpfen schwebe, würde den Gastgebern ein einfaches, wenn auch unwahrscheinliches 1:0 reichen. "Wir wollen dieses Spiel gewinnen, um unseren Traum zu erfüllen, egal wie", kündigt Shooter Daniel Fromme an. Vor allem wird die Abwehrarbeit entscheidend sein, denn Sehnde besitzt eine ausgeglichene Mannschaft mit einem wurfstarkem Rückraum und einem Hünen am Kreis - Sebastian Hacker, der bereits 83-mal einnetzte.
Die Nienburger haben sich in den jüngsten Trainingseinheiten noch einmal explizit auf dieses Spiel eingestellt und wollen eine Mischung aus konsequenter Abwehrarbeit gegen den Rückraum und Rückzugsverhalten zum Kreis auf das Parkett bringen. "Der Gegner ist sehr unangenehm, aber ich denke, wenn wir unser Potenzial abrufen, können wir als Sieger die Halle verlassen", beschreibt Linkshänder Manuel Rasch das selbstbewusste Auftreten und fügt hinzu: "Wir wissen alle, worum es geht. Wir haben ein Ziel vor Augen und sind so kurz davor, das wollen wir uns nicht nehmen lassen. Vor allem nicht vor unseren zahlreichen Fans, die mitreisen werden". Personell kann Käber aus dem Vollen Schöpfen. Lediglich die Nerven könnten der jungen Mannschaft einen Streich spielen.
Die Nienburger werden mit zwei Fanbussen anreisen. Es sind noch vereinzelte Plätze frei. Anmeldungen und nähere Infos bei Andreas Horn unter der Nummer (01 60) 180 38 13.
Die Harke, 20.08.08
Spaß erhofft, Erfolg verbucht
Landesmeistertitel im Beachhandball für die D-Mädchen der HSG Nienburg
Die Erwartung war eher gering, die D-Mädchen der HSG Nienburg wären bereits mit gutem Wetter bei den Landesmeisterschaften im Beachhandball in Cuxhaven zufrieden gewesen; ein nettes Wochenende mit Strand, Sand und Spaß war das Ziel. Spaß gab`s reichlich, und viel Erfolg obendrein: Das Team von Trainer Stefan Beckedorf, das als "Beach Bananas Nienburg" an den Start ging, kehrte überraschend mit dem Titel zurück.
Nach souveränen Vorrunden-Siegen gegen die "Strandkrabben" des TSV Burgdorf (19:7, 13:4), die "Sandzwerge" des TSV Altenwalde (18:11, 16:8), die "Spökenkieker Deern II" der TSG Harsewinkel (15:3, 14:6) und GIW Meerhandball (12:4, 12:4) gingen die zwölf HSG-Mädchen als Gruppenerste in die K.O.-Runde am zweiten Tag.
Dort zeigten sich die "Beach Bananas" gut ausgeschlafen und schalteten die Erstvertretung der "Spökenkieker Deern" mit 14:0 und 10:3 überlegen aus. Im Halbfinale ging es gegen die Kreisauswahl Verden. Nach dem 14:10 in der ersten Hälfte wendete sich das Blatt. Die Kontrahentinnen holten auf, da nun ihre stärkste Spielerin in jedem Angriff als "Keeperin" auflief; Torwart-Tore zählten doppelt. Verden gewann die zweite Hälfte mit 10:9, sodass der Finalteilnehmer durch Penaltywerfen ermittelt werden musste. Hier versenkten Rieke Beckedorf, Jana Marx, Nele Siekmeier und Lisa Rickert souverän ihre Würfe und machten den Finaleinzug perfekt, während die Gegner wegen der Paraden von Torsteherin Nele nur zu zwei Treffern kamen.
Das Endspiel gegen "Red-White Dynamite" (HSG Delmenhorst) fand im "Stadion am Meer" statt, dort herrschte eine stimmungsvolle Atmosphäre: gut besetzte Tribühnen, Ankündigungen durch den Stadionsprecher, Einlaufen der Teams und ein bis zur letzten Sekunde spannendes Duell. In der ersten Halbzeit legten die "Bananas" los wie die Feuerwehr und führten zum Seitenwechsel mit 13:7. Im zweiten Durchgang wurde es dramatisch, ständig wechselte die Führung, die Nienburger Abwehr hatte Probleme, die gegnerischen Torleute zu halten. Besonders kritisch wurde es, als nach einer Hinausstellung nur zwei Nienburgerinnen gegen vier Gegnerinnen spielen mussten. Doch Rieke Beckedorf erkämpfte sich den Ball und brachte ihn aus großer Entfernung im verwaisten Tor unter. Die Delmenhorsterinnen glichen zwar nochmal aus, doch der letzte Angriff gehörte den HSG-Mädchen. Unbekümmert fasste sich Jana Marx ein Herz und traf zum umjubelten 18:17-Siegtreffer.
Die Harke, 21.06.08
"Talentsichtung" für GWD Minden
Handball-Training mit Nationalspieler Frank von Behren kommt hervorragend an
Handball im Kreis Nienburg boomt. Das bestätigte die Begeisterung um das Showtraining von Nationalspieler Frank von Behren in der Nienburger Meerbachhalle.
Neben rund 60 Neugierigen auf der Tribüne wollten 32 HSG-Talente die Tipps und Tricks des charismatischen Mindeners hautnah erleben. Er selbst war von dieser Resonanz überrascht: "Das ist ja Wahnsinn, was hier los ist."
Bevor der 31-Jährige die Jungs schwitzen ließ, motivierte er sie mit einem nicht ganz ernst gemeinten Versprechen: "Ich führe hier eine Sichtung für GWD Minden durch. Wer heute überzeugt, bekommt einen Vertrag." Dementsprechend engagiert gingen die HSG-Youngster in die knapp 75-minütige Einheit, in der von Behren Laufbereitschaft, Passsicherheit und Tempospiel üben ließ. Dabei zeigte er sich nicht als allwissender Oberlehrer, sondern als gut gelaunter Profi zum Anfassen. Als ihm der frisch aus Anderten zurückgekehrte Sven Holthöfer während einer Ansprache dazwischenquatschte, konterte er: "Du diskutierst zu viel, du bist bestimmt Klassensprecher, oder?" Zu von Behrens speziellem Freund entwickelte sich Tim-Fabian Müller, von dem er zunächst bei einer Hüftwurf-Übung einen schmerzhaften Tieftreffer kassierte und von dem er wenig später beim Tempogegenstoß umgelaufen wurde. Der Nationalspieler nutzte die Gelegenheit zu einer theatralischen Einlage und frotzelte: "Sag mal, hast du was gegen mich?" So war nicht nur den Nienburger B-Jugendlichen, sondern auch dem "Star-Trainer" der Spaß anzusehen. Diese Freude wirkte sehr authentisch, was auch von Behrens Manager Ates Oelke aus Loccum bemerkte: "Frank ist Familienvater und arbeitet unheimlich gerne mit Kindern."
Der Nationalspieler zeigte sich begeistert vom Einsatz der Jungs und hatte dafür eine Erklärung parat: "Wenn so ein Bundesliga-Spieler kommt, hören die Jungs natürlich besser und motivierter zu, als wenn der Vereinstrainer trainiert." Gemeint war in dem Fall HSG-Erfolgstrainer Christian Koop, der die Truppe jüngst in die Oberliga führte und der sich für seine Schützlinge freute: "Das ist eine schöne Belohnung für den Aufstieg!"
Zum Abschluss der Einheit überreichte "Franz" dem Organisator Andreas Horn noch ein GWD-Trikot und bekam im Gegenzug einen HSG-Schal umgehängt. "Ich konnte in der kurzen Zeit wenig vermitteln, aber ich hoffe, es hat Spaß gemacht. Ich sehe einige Gesichter bei einem unserer Heimspiele in der nächsten Saison wieder." Anschließend gab es für die Autogrammjäger kein Halten mehr, und von Behren erfüllte geduldig alle Autogramm- und Fotowünsche.
Die Harke, 13.06.08
Frank von Behren trainiert die B-Junioren der HSG
Handball: Nationalspieler bietet am kommenden Donnerstag eine öffentliche Einheit / Rahmenprogramm mit Herren-Spiel
Ein tolles Erlebnis erwartet die B-Jugendhandballer der HSG Nienburg: Am kommenden Donnerstag bekommen sie mit Nationalspieler Frank von Behren einen prominenten Trainer. Um 17 Uhr beginnt bei freiem Eintritt die öffentliche Übungseinheit, die knapp 90 Minuten dauern wird.
Anschließend wird der Profi von GWD Minden in der Meerbachhalle für Autogramme bereit stehen. "Das ist nicht nur für uns, sondern für den ganzen Landkreis eine tolle Sache", betont HSG-Vorsitzender Andreas Horn.
Die Nienburger nutzen den von Behren-Besuch, um sich zu präsentieren. Neben einem Verkaufsstand wird eine Ausstellung aufgebaut, in der die ersten fünf Jahre der HSG dokumentiert werden. Dank eines Sponsors erwartet 50 Zuschauer zudem eine kleine Überraschung. Dazu stellt sich der Förderverein vor.
Gegen 19.15 Uhr locken die Weserstädter zusätzlich mit einem interessanten Freundschaftsspiel: Das Landesliga-Team um Manuel Rasch, das sich seit dieser Woche in der Vorbereitung auf die kommende Saison befindet, empfängt den klassenhöheren MTV Obernkirchen - den Kontakt hatte Nienburgs neuer Coach Frank Käber hergestellt.
Dass der 167-fache deutsche Nationalspieler von Behren in den Kreis Nienburg kommt, fädelte der Loccumer Sportveranstalter Ates Oelke ein. "Frank ist sicherlich ein Trainer, dem die Jugendlichen gern zuhören werden. Ein paar Tricks kann er ihnen schon zeigen", sagt der Südkreisler. Dabei bekommt es der Mindener Führungsspieler mit allen B-Jugendlichen der HSG zu tun, ein Teil von ihnen schaffte gerade den Sprung in die Oberliga. Dazu stößt auch Rückkehrer Sven Holthöfer, der sein einjähriges Gastspiel in Anderten beendete, wo er Regionalligaluft schnuppern durfte.
Der zweifache Familienvater Frank von Behren freut sich auf die Aufgabe, seinen Sport weiter auf den Weg zu bringen: "Der Kreis Minden ist eine Handball-Hochburg. Diese Begeisterung geht über die Grenzen hinaus und zieht sich über gesamt Ostwestfalen. Es wäre schön, wenn dieser Funke auch in den benachbarten Kreis Nienburg überspringt und die begeisterten Handballfans demnächst Besucher bei einem Spiel der 1.Bundesliga von GWD Minden sein werden."
Die Harke, 25.02.08
Goldenen Tage für die HSG
Nur gut, dass heute Montag ist. Nach goldenen Tagen mit Partystimmung und Jubelschreien, Umarmungen und Küsschen, geballten Fäusten und gereckten Armen können die Handballer der HSG Nienburg nun langsam zurückkehren in ein wenig Normalität, können in Ruhe ausnüchtern und in der Abgeschiedenheit der eigenen vier Wände Revue passieren lassen, was sich am vergangenen Wochenende alles ereignet hat. Der gezwungenermaßen noch gesittet gefeierten Wahl zur Mannschaft des Jahres am Freitag folgte am Sonnabend der 39:30 (20:17)-Kanonenschlag im Spiel des Jahres gegen den SV Aue Liebenau mit all seinen Begleiterscheinungen. Als da wären: Revanche für das 28:34 im Hinspiel geglückt. Auch nach 636 Tagen ungeschlagen in der heimischen “Meerbachburg“. Zweite Niederlage für Landesliga-Tabellenführer Liebenau im 20. Saisonspiel. “Ein perfektes Wochenende“, bilanzierte HSG-Trainer Frank Otto entspannt.
Noch ein paar Minuten zuvor, in der Schlussphase des Derbys, war Otto an der Seite auf- und abgetigert, obgleich die Entscheidung längst gefallen war. “Auch wenn du hoch führst: Du musst immer weitermachen. Denn Liebenau ist immer in der Lage, fix fünf Tore aufzuholen." Allerdings nicht an diesem Tag und in diesem Spiel gegen höchstmotvierte, 60 Minuten konzentrierte Nienburger.
In einem Match zweier Teams auf Augenhöhe benötigte das Pendel nur einen kleinen Schubser, um sich auf die Seite der HSG zu schlagen. Ein verpatzter Anwurf drei Sekunden vor der Pause lud die Heimsieben zum 20:17-Treffer ein - erstmals führte der Gastgeber mit drei Toren. Und nach dem Wechsel parierte der Nienburger Keeper Steffen Jakob dreimal prächtig, während seine Vorderleute weiter hochprozentig trafen und mit dem 25:19 die Vorentscheidung erzwangen. Im Adrenalinrausch und aufgeputscht durch 600 frenetisch mitgehende Zuschauer, die den Putz der Halle bröckeln ließen, hatte der HSG-Express nun seine höchste Betriebstemperatur erreicht. Aue gab sich ab Minute 40 geschlagen, ein halbherziger, unvorbereiteter Wurf von Waldemar Buchmüller aus zehn Metern dokumentierte die Hilflosigkeit; Aues Tormaschine brachte es letztlich auf nur fünf Feldtore.
Die Nienburger Ausgeglichenheit erwies sich letztlich als Siegfaktor. Die Verantwortung lag nicht allein bei Daniel Fromme: Das Gros der HSG-Tore verteilte sich auf fünf Schützen, die von allen Positionen trafen. Beim SV Aue blieb diese Last an einem Trio hängen: Lennart Grabisch hatte sein Pulver nach einem guten Start jedoch bald verschossen, Buchmüller wurde weitgehend ausgeschaltet, nur Waldemar Sander war nie zu bremsen. "Im Grunde war das heute das genaue Gegenteil des Hinspiels", bilanzierte Trainer Frank Otto. "Diesmal war Aue beeindruckt von dem, was sich hier abspielte."
Zeitstrafen: zwei für die HSG, neun für Aue.
Schiedsrichter: Pahlke/Pabst (Arminia Hannover) pfiffen hervorragend.
Spielfilm: 1:0, 4:3, 8:7, 11:9, 11:12, 14:13, 17:16, 20:17 (30.), 23:18, 25:20, 28:22, 33:24, 36:29, 39:30 (60.).
Rund ums Derby
Siegesgewiss wirkte Aues Trainer Volker Kauffeldt vor der Partie, dokterte bis zum Anpfiff an der Taktik auf seiner Kladde, führte Einzelgespräche - am Ende alles vergebens. "Wir haben vorn einfach zu viele Bälle weggegeben", bilanzierte Kauffeldt. "Wir haben nicht ins Spiel gefunden, sind immer hinterhergerannt. Nienburg hat heute einfach besser gespielt, wir konnten ihren Rausch nicht eindämmen."
Ein Schlüsselspieler im Derby war Nienburgs Stephan Voigt, der in der Taktik beider Trainer eine Rolle spielte. Aues Kauffeldt wollte die Kreise des Nienburger Ballverteilers eindämmen - mit begrenztem Erfolg. Auf der anderen Seite nutzte Frank Otto Voigt als Wachhund für Waldemar Buchmüller. Und lobte schließlich: "Das hat er super gemacht!"
Einen solchen Andrang hat die Meerbachhalle in den vergangenen 20 Jahren nicht erlebt. Bereits 75 Minuten vor dem Anpfiff des Derbys wurden die Eingänge geschlossen - ausverkauft! Als Einpeitscher hatte die HSG den Mikrofon-erfahrenen Volleyballtrainer Michael Meyer verpflichtet. War es Zufall oder Absicht, dass er die Gäste als "MTV Liebenau" begrüßte?
"Das ist der schönste Tag meines Lebens", freute sich Spielervater Claus Koop nach der Schlusssirene. Um sich nur kurze Zeit später darüber zu ärgern, dass die Liebenauer Fans nach dem Abpfiff reichlich Konfetti und Papier über die Brüstung in die Halle warfen.
Liebenaus Spielwart Till Westerhagen trug die Pleite mit Fassung: "Gratulation an die HSG. Der Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung. Das ist natürlich ein Rückschlag, der uns aber nicht umwirft. Wir haben noch alle Möglichkeiten!"
Erst in der Winterpause war er zurückgekehrt - und ist bereits unersetzlich: Patrick Kaatze. Der 20-Jährige hatte in den vergangenen fünf Jahren viele Erfahrungen beim MTV Großenheidorn gesammelt und dort zuletzt mit dem Oberliga-Team trainiert. Der Schüler der Nienburger Polizeiakademie wechselte im Winter nun zurück und präsentierte sich im Derby selbstbewusst, konzentriert und abwehrstark. "Kompliment für Patrick", lobte Trainer Otto. "Er geht dahin, wo es wehtut und lässt sich von Körperhärte nicht beeindrucken." Kaatze sah sich in seiner Wechsel-Entscheidung bestätigt: "Es ist krass hier, zuschauermäßig hat sich das ganz schön gewandelt."
Die Harke, 22.02.08
Duell der Berauschten
Es ist das Derby der Handball-Landesliga: Am morgigen Sonnabend empfängt die HSG um 19.30 Uhr den Ligaprimus vom SV Aue Liebenau. Die Zeilsetzung ist klar formuliert: Die Gastgeber wollen Revanche für das 28:34 aus dem Hinspiel. Der SV Aue steht nach einer glänzenden Saison mit lediglich zwei Minuspunkten an der Spitze der Landesliga Hannover, der Aufsteiger aus Nienburg hat überraschenderweise nur zwei Punkte weniger auf dem Konto und könnte mit einem Sieg gleich- bzw. vorbeiziehen. Fahren allerdings die Gäste aus Liebenau als Sieger nach Hause, kann sich die HSG vom möglichen Durchmarsch wohl verabschieden. Aber wer hätte überhaupt an solch eine Konstellation vor dem Saisonstart geglaubt? Die Euphorie im Liebenauer Lager hielt sich nach einer eher durchwachsenen Saison sehr in Grenzen. Die HSG setzte sich nach ihrem Aufstieg, der sogar erst durch die Relegation gelang, weitaus andere Ziele - Klassenerhalt. Die Brüder Grimm hätten dieses Handball-Märchen wohl kaum besser schreiben können. Beide Teams spielten sich aber im Laufe dieser Serie in einen Rausch - und diese sportliche Entwicklung, die trotz fehlender Neuzugänge stattfindet, schlägt sich auch auf die Zuschauerzahlen nieder. Regelmäßig werden die Meerbachhalle und die St. Laurentius Halle von mehr als 300 Handballbegeisterten besucht.
Bei morgigen Vergleich werden sogar mehr als 600 Zuschauer erwartet. Zahlen, von denen andere nur träumen können. Diese Begeisterung soll durch das Hallensprecherduo Tobias Metje und Michael Meyer, die bereits bei der Fußball-WM 2006 auf dem Schlossplatz für mächtig Stimmung gesorgt haben, unterstützt werden. Nienburg kann sich somit auf ein Event der Superlative gefasst machen, das mit drei Vorspielen ab 14.45 Uhr eingeleitet wird.
HSG-Heimstärke gegen Aue-Siegesserie
Viele Augen werden sich auch wieder auf das Duell der beiden Top-Torjäger der Handball-Landesliga gerichtet sein: Nienburg schickt Daniel Fromme (191 Tore) ins Rennen, Liebenau baut auf Waldemar Buchmüller (233). Während Buchmüller seit Jahren eine unglaubliche Quote vorzuweisen hat, besticht Fromme auch durch sein überragendes Auge für den Nebenmann. Im Hinspiel wurde der Youngster allerdings durch Aues Abwehrspezialist Waldemar Sander komplett abgemeldet. "Gerade seine Tore haben uns im Hinspiel gefehlt", resümiert Kreisläufer Christian Koop und fügt hinzu: "Er ist jung, hat daraus gelernt. Dani hat sich, genauso wie wir alle, viel vorgenommen". Das wird auch zwingend nötig sein, denn den ersten Vergleich gewann der SV Aue auch in der Höhe verdient mit 34:28. Neben den beiden Torjägern stechen vor allem Stephan Voigt und Lennart Grabisch heraus, die auch ein Spiel alleine entscheiden können. Deren Kreise gilt es einzuschränken. HSG-Neuzugang Patrick Kaatze: "Aue hat eine starke Truppe, aber unschlagbar sind sie nicht. Und auch Liebenau hat Schwächephasen, die wir nutzen werden. Natürlich steht am Ende ein Sieg für uns auf der Anzeigetafel, was anderes kommt für mich und meine Mitspieler auch nicht in Frage!" Die HSG baut vor allem auf ihre Heimstärke. Immerhin wurde seit 636 Tagen kein Heimspiel mehr verloren. Dagegen steht eine beeindruckende Siegesserie von 17 Siegen der Gäste. Dazu passt, dass beide Trainer ihre Mannschaft nicht als Favorit sehen. Aue Coach Volker Kauffeldt betont: "Das Titelrennen wird nicht nur zwischen Liebenau und Nienburg entschieden. Schaumburg mischt da noch kräftig mit." Und damit könnte er Recht behalten.
Beide Kreisrivalen können nahezu über den kompletten Kader verfügen. Lediglich Kreisläufer Oliver Gattermann, der beruflich in Oslo verweilt, wird durch Kai Deterding aus der Liebenauer Zweitvertetung ersetzt. Auf Seiten der Gastegeber stehen Fragezeichen hinter den Einsätzen der verletzten Christian Drechsler und Michael Weddecke.
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