Das IMPERIUM schlägt zurück
Erste bezwingt SV Aue - Team zelebriert "Handball-Total" - SuperSamstag mit 700 Zuschauern
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WIE GEIL !!! MANNSCHAFT DES JAHRES UND GRANDIOSER DERBYSIEGER !!!
WIR DANKEN EUCH !!!
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Nur gut, dass heute Montag ist !! Nach goldenen Tagen mit Partystimmung und Jubelschreien, Umarmungen und Küsschen, geballten Fäusten und gereckten Armen kann unsere erste Herren nun langsam zurückkehren in ein wenig Normalität, kann in Ruhe ausnüchtern und in der Abges- chiedenheit der eigenen vier Wände Revue passieren lassen, was sich am vergangenen Wochenende alles er- eignet hat. Der gezwungenermaßen noch gesittet gefeierten Wahl zur Mannschaft des Jahres 2007 am Freitag folgte am Sonnabend der 39:30 (20:17)-Kanonenschlag im Spiel des Jahres gegen den SV Aue Liebenau mit all seinen Begleiterscheinungen. Als da wären: Revanche für das 28:34 im Hinspiel geglückt. Auch nach 636 Tagen ungeschlagen in der heimischen "Meer- bachfestung". Zweite Niederlage für Tabellenführer Liebenau im 20.Saisonspiel, der nur durch mehr Spiele noch die Tabellenspitze belegen darf. Es ist der erste Sieg seit über 30 Jahren einer Nienburger Handballmannschaft über eine erste Mannschaft aus Liebenau im Punktspielbtrieb!
"Ein perfektes Wochenende für die HSG", bilanzierte Coach Frank Otto erfreut !!!
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FREUDENTÄNZE UND TRÄNEN NACH DEM SCHLUSSPFIFF !!!
DAS HAT HANDBALL NIENBURG SO NOCH NICHT ERLEBT !!!
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> Trailer zum Derby
In einem Match zweier Teams auf Augenhöhe benötigte das Pendel nur einen kleinen Schubser, um sich auf die Seite der HSG zu schlagen. Während sich das Spiel anfangs die Wage hielt, Liebenau sogar einmal in Führung lag, hatte man aber dennoch immer das Gefühl, dass heute der Sieger aus der Weserstadt kommen wird. Ein verpatzter Anwurf drei Sekunden vor der Pause lud die Heimsieben dann zum 20:17-Treffer ein - erstmals führte die HSG mit drei Toren. Und nach dem Wechsel parierte der Nienburger Keeper Steffen "Tiffi" Jakob dreimal grandios, während seine Vorderleute weiter hochprozentig trafen und mit dem 25:19 die Vorentscheidung erzwangen. Im Adrenalinrausch und aufgeputscht durch 600 frenetisch mitgehende Zuschauer, davon 500 Nienburger angeführt vom Fanblock, die den Putz der Halle bröckeln ließen, hatte der HSG-Express nun seine höchste Betriebstemperatur erreicht. Aue gab sich ab Minute 40 geschlagen, ein halbherziger, unvorbereiteter Wurf von Waldemar Buchmüller aus zehn Metern dokumentierte die absolute Hilflosigkeit; Aues "Tormaschine" brachte es lediglich auf nur fünf Feldtore und zeigte gnadenlos die Schwächen der Mannschaft. Noch ein paar Minuten zuvor, in der Schlussphase des Derbys, war Frank Otto an der Seite auf- und "abgetigert", obgleich die Entscheidung längst gefallen war. "Auch wenn du hoch führst: Du musst immer weitermachen. Denn Liebenau ist immer in der Lage, fix fünf Tore aufzuholen." Allerdings nicht an diesem Tag und in diesem Spiel gegen höchstmotvierte, 60 Minuten konzentrierte Nienburger. Die verdiente Revanche für das Rückspiel !!!
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DANI FROMME BEWIES SEINE KLASSE - IMMER WIEDER
LIES ER DIE " BESTE ABWEHR DER LIGA" ALT AUSEHEN !!!
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Die Nienburger Ausgeglichenheit und der großartige Team- geist erwiesen sich letztlich als Siegfaktor. Die Verant- wortung lag nicht allein bei Daniel Fromme: Das Gros der HSG-Tore verteilte sich auf fünf Schützen, die von allen Positionen trafen. Beim SV Aue blieb diese Last am üblichen Trio hängen: Lennart Grabisch hatte sein Pulver nach einem guten Start jedoch bald verschossen, Buchmüller wurde weitgehend ausgeschaltet, nur Waldemar Sander war heute nicht zu bremsen. Sascha Nehr wurde durch gezielte Würfe und Aufsetzer keine Chance gelassen. "Im Grunde war das heute das genaue Gegenteil des Hinspiels, nur besser", bilanzierte Trainer Frank Otto. "Diesmal war Aue beeindruckt von dem, was sich hier abspielte." Tadellos pfiff übrigens das Schiedsrichtergespann Pabst/Pahlke vom SV Arminia Hannover, die das Spiel immer unter Kontrolle hatten und dabei nie auffällig waren. Jetzt folgen für die Mannschaft noch weitere schwere Spiele, nächsten Sonntag in Langenhagen, danach zuhause gegen Aufstiegskonkurrent Schaumburg-Nord.
Gemeinsam schaffen WIR den Aufstieg !!!
HSG Nienburg: Jakob, Braunack - Schröder (5), D.Fromme (8), Pfisterer (2), Drechsler, Rasch (6), Voigt (7), D.Quellhorst, Koop (6), P.Kaatze (5), T.Peters, Hille, Weddecke.
SV Aue Liebenau: Nehr (1 geh. 7m), Wehrenberg (1 geh. 7m) - Sander (10), L.Grabisch (9), Tonn, Wendt, Schumacher, Okelmann (2), Buchmüller (6), Wacker, Przyklenk, M.Grabisch (3), Deterding.
Zeitstrafen: Zwei für die HSG - neun für Liebenau
Spielverlauf: 1:0, 4:3, 8:7, 11:9, 11:12, 14:13, 17:16, 20:17 (30.) / 23:18, 25:20, 28:22, 33:24, 36:29, 39:30 (60.)
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DIESER KULISSE VON 700 ZUSCHAUERN MUSSTE SICH AUE SCHNELL BEUGEN
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> Erst in der Winterpause war er zurückgekehrt - und ist jetzt bereits unersetzlich: Patrick "pk" Kaatze. Der 20-Jährige hatte in den vergangenen fünf Jahren viele Erfahrungen beim MTV Großenheidorn gesammelt und dort zuletzt beim Oberliga-Team in der Abwehr gespielt. Der Schüler der Nienburger Polizeiakademie wechselte im Winter nun zurück und präsentierte sich im Derby selbstbewusst, konzentriert und abwehrstark. "Kompliment für Patrick", lobte Trainer Otto. "Er geht dahin, wo es wehtut und lässt sich von Körperhärte nicht beeindrucken." Kaatze sah sich in seiner Wechsel-Entscheidung bestätigt: "Es ist krass hier, zuschauermäßig hat sich das ganz schön gewandelt."
> Neu im HSG-Team als Betreuer fungierte extra fürs Lokalderby Stefan Alsmeyer, der Coach Frank Otto tatkräftig zu Seite stand und die ein oder anderen Tipps gegen Aue parat hatte. Mit Erfolg!
> Ein Schlüsselspieler im Derby war HSG-Spielmacher Stephan "SteVo" Voigt, der in der Taktik beider Trainer eine Rolle spielte. Aues Volker Kauffeldt wollte die Kreise des Nienburger Ballverteilers eindämmen - ohne Erfolg. Auf der anderen Seite nutzte Frank Otto Voigt als Wachhund für Waldemar Buchmüller und lobte ihn schließlich: "Das hat er super gemacht!"
> " Das ist der schönste Tag meines Lebens!", freute sich Spielervater Claus Koop nach der Schlusssirene. Mitten drin im Spielergetümmel fand sich das Nienburger Handball-Urgestein nach dem Abpfiff und umarmte seinen Sohn, um sich nur kurze Zeit später darüber zu ärgern, dass die frustrierten Liebenauer Fans nach dem Abpfiff reichlich Müll über die Brüstung in die Halle warfen, welcher aber schnell entfernt wurde.
> Einen solchen Andrang hat die ehrwürdige Meerbachhalle in den vergangenen 30 Jahren nicht erlebt... Bereits 75 (!) Minuten vor dem Anpfiff des Derbys wurden die Eingänge geschlossen - AUSVERKAUFT !!!
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MITTENDRIN STATT NUR DABEI - PAPA KOOP WAR EINER
DER ERSTEN BEI DER MANNSCHAFT ZUM "GRATULIEREN"
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Und Liebenau...???
> Frustbewältigung beim SV Aue: Die Liebenauer erste Herrenmannschaft verschwand schleichend in die Katakomben der Meerbachalle, auf der Bank gab’s nur lange Gesichter.
> Siegesgewiss wirkte der Binner und Aue Übungsleiter Volker Kauffeldt vor der Partie, dokterte bis zum Anpfiff an der Taktik seiner Mannschaft, führte Einzelgespräche - am Ende alles vergebens und völlig unwirksam. "Wir haben Vorne einfach zu viele Bälle weggegeben", sagte er nach der Partie. "Wir haben nicht ins Spiel gefunden, sind immer hinterhergerannt. Nienburg hat heute einfach besser gespielt, wir konnten ihren Rausch nicht eindämmen."
> Liebenaus Spielwart Till Westerhagen trug die Pleite mit Fassung: "Gratulation an die HSG. Der Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung. Das ist natürlich ein Rückschlag, der uns aber nicht umwirft. Wir haben noch alle Möglichkeiten…"
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